15/09/2026 0 Kommentare
Plötzenseer Abend: Werner und Hans-Bernd von Haeften und der Widerstand des 20. Juli 1944
Plötzenseer Abend: Werner und Hans-Bernd von Haeften und der Widerstand des 20. Juli 1944

18.30 Ökumenisches Friedensgebet
Kath. Gedenkkirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230, 13627 Berlin
19.30 Ausstellungseröffnung
Werner und Hans-Bernd von Haeften und der Widerstand des 20. Juli 1944
Grußwort: Kuratorin Dr. Rieke C. Harmsen
Lesung: „Nichts Schriftliches von Politik“ – aus dem Lebensbericht von Barbara von Haeften
mit Dr. Claudia Fröhlich (Martin-Niemöller-Haus, Dahlem), Dr. Stefan Koch und Sandra Jessel-Häußler
Ev. Gedenkkirche Plötzensee; Heckerdamm 226, 13627 Berlin
Zur Ausstellung: Werner und Hans-Bernd von Haeften gehörten zu den zentralen Akteuren des Widerstands und des Staatsstreichs vom 20. Juli 1944. Die Brüder wandten sich früh gegen das NS-Regime und wurden nach dem missglückten Staatsstreich ermordet. Werner von Haeften war maßgeblich an den Planungen des Attentats beteiligt. Hans Bernd von Haeften war einer der wenigen Diplomaten im Auswärtigen Amt, die in die Opposition gingen. Als Mitglied des Kreisauer Kreises verfasste er Denkschriften und sorgte für deren Verbreitung im Ausland. Die Brüder Haeften engagierten sich auch in der Bekennenden Kirche. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Leben der Brüder, in ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus und widmet sich dem Umgang mit der Erinnerung.
Zur Lesung: Barbara von Haeften verfasste in den 1990er Jahren einen Bericht über ihr Leben mit Hans-Bernd von Haeften. Sie schreibt über ihr Leben in Berlin, die Freundschaft der Familie zu Martin Niemöller und den christlichen Glauben als Fundament der Opposition gegen das NS-Regime. Sie berichtet über die Pläne ihres Mannes für ein Deutschland „nach Hitler“.
Es lädt ein: Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee
Ein Angebot am "Pfad der Erinnerung"
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